Gehörgangspflege und akustische Signalverarbeitung
Das Ohr reinigt sich selbst. Feine Flimmerhärchen transportieren Cerumen stetig nach außen. Wattestäbchen schieben diese Ablagerungen oft zurück vor das Trommelfell. Dies mindert den Schalldruck und stört die Schallleitung. Ein feuchtes Tuch aus Baumwolle genügt für die äußere Ohrmuschel. Spezielle Spülungen mit lauwarmem Wasser lösen feste Rückstände ohne Druck.
Funktionsweise der Komponenten
Hörgeräte fangen Raumschall über winzige Mikrofone ein. Ein digitaler Prozessor teilt das Signal in Frequenzbänder auf. Gedämpfte Frequenzen erhalten gezielte Verstärkung. Der Hörer überträgt die Schwingungen direkt in den Gehörgang. Eine Zink-Luft-Zelle liefert die dafür notwendige Spannung mit stabiler Entladekurve. Sauerstoff aktiviert diese Zellen nach dem Abziehen der Schutzlasche.
- Mikrofon: Nimmt Druckunterschiede in der Luft auf und wandelt sie in elektrische Ladung.
- Signalprozessor: Filtert Störgeräusche ohne Zeitverzögerung.
- Silikonpassstück: Hält das Gehäuse sicher im Gehörgang und dichtet akustisch ab.
Schutz vor Feuchtigkeit
Cerumen und Schweiß greifen empfindliche Wandler an. Ein Filter aus Edelstahl vor dem Schallaustritt hält Partikel zurück. Wechseln Sie diesen Filter regelmäßig. Das verlängert die Lebensdauer des Hörers.
Ruhige Handhabung im Alltag
Setzen Sie das Gerät stets mit leichtem Drehen ein. Verwenden Sie keinen übermäßigen Druck. Das Material Silikon Grad 40 gibt flexibel nach und passt sich der Körperwärme an.